Projektion - Kurzfassung
Zweck: Gibt einen Abschnitt aus einer durch eine Projektion ermittelten Zeichenfolge zurück.
Tooltip
Verwendung: Die Teilstring Projektion gibt einen Abschnitt aus einer durch die Projektion ermittelten Zeichenfolge zurück. Der Abschnitt wird durch die Parameter Startindex und Max. Länge.
Parameter: Die Parameter sind formal optional, sollten aber explizit mit geeigneten Werten versorgt werden (s. "Warnung" unten).
Die Projektion sollte über eine Projektion (s. Projektionen) eine Zeichenfolge bereitstellen.
Der Startindex sollte per Wertauflöser oder Projektion einen
Integer-Wert bereitstellen. Er bestimmt die Startposition zum Übernehmen von Zeichen aus dem Rückgabewert der Projektion.Ein Startindex von 1 bezieht sich auf das erste Zeichen aus der Projektion.Die Max. Länge sollte per Wertauflöser oder Projektion einen
Integer-Wert bereitstellen. Sie limitiert die maximale Anzahl Zeichen, die aus der Projektion in en Rückgabewert übernommen wird.Warnung: Für die Parameter Startindex und Max. Länge sollten explizit positive
Integer-Werte bereitgestellt werden, um einheitliche Ergebnisse auf unterschiedlichen Datenbanksystemen zu gewährleisten. Andere Parametrierungen (über Wertauflöser/Projektionen) sind möglich, können aber anhängig vom verwendeten Datenbanksystem Fehler oder uneinheitliche Ergebnisse liefern.

Die Teilstring Projektion gibt einen Abschnitt aus einer durch die Projektion ermittelten Zeichenfolge zurück.
Die optionalen Parameter Startindex und Max. Länge steuern, welcher Abschnitt des Rückgabewerts aus der Projektion als "Teilstring" zurückgegeben wird.
Konfiguration
ACHTUNG
Abhängig vom verwendeten Datenbanksystem können sich die Ergebnisse einer Teilstring Projektion signifikant variieren. Die hier vorgestellte Benutzeroberfläche lässt dabei rein technisch auch Parametrierungen zu, die nur auf bestimmten Datenbanken funktionieren.
Die Dokumentation im folgenden Abschnitt beschränkt sich auf Parameter-Kombinationen, die unabhängig vom verwendeten Datenbanksystem die beschriebenen Ergebnisse liefern.
Abweichende Parameter-Kombinationen sind in der Praxis rein technisch durchaus praktikabel, soweit mit dem verwendeten Datenbanksystem in Tests die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.
Allerdings ist zu bedenken, dass dann bei einem späteren Wechsel des Datenbanksystems für eine bestehende Implementierung oder beim Austausch von Lösungskomponenten zwischen Lobster Data Platform / Orchestration-Systemen, die unterschiedliche Datenbanksysteme verwenden, schwerwiegende Fehlfunktionen und signifikante Abweichungen von angestrebten Verarbeitungslogiken auftreten können, deren Ursache ggf. nur mit erheblichem Aufwand lokalisierbar ist und im Kontext des "alternativen" Datenbanksystems unter Umständen auch nicht komplett behoben werden kann.
In der folgenden Tabelle beziehen sich die grün schattierten Zellen auf den Gebrauch der Parameter, der unabhängig vom Datenbanksystem
gewährleistet sein sollte.Die gelbe Schattierung kennzeichnet dagegen Hinweise für den Gebrauch der Parameter außerhalb des "strengen" Standard.
Parameter | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
Name |
| Der Parameter Name definiert optional einen Alias-Namen für die Projektion. Wird kein Name angegeben, wird der Name der Projektion mit dem statischen Präfix "substring of " als Name verwendet. |
Projektion |
| Als Projektion kann eine Projektion (s. Projektionen) eines beliebigen Typs (z. B. auch eine Literale Projektion) verwendet werden, solange diese einen
|
Liefert die Projektion einen anderen Datentyp als | ||
Startindex |
| Der Startindex definiert über einen
Als Startindex muss zur Laufzeit ein positiver
|
Wenn für den Startindex kein Wert ( | ||
Max. Länge |
| Der Parameter Max. Länge definiert eine Obergrenze für die Länge der Zeichenfolge im Rückgabewert über einen
Für die Parametrierung greifen dieselben Optionen und Einschränkungen wie beim Startindex. |
Wenn für den Startindex kein Wert ( |
Beispiele
Einfaches Beispiel: Länderkennzeichen und Postleitzahlgebiet verketten
Ausgehend von den Feldern "Land" ( Konkret sollen die ersten zwei Ziffern (bzw. Zeichen) der "Postleitzahl" mit dem internen Kürzel für das Land verkettet werden, um einen vierstelligen Code zu erhalten, wenn beide Felder ordnungsgemäß befüllt sind. Die Tabelle rechts zeigt in der ersten Spalte ( | |
Konfiguration:
Der Screenshot rechts zeigt die Konfiguration für die Projektion der ersten Spalte (
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Komplexeres Beispiel: Variable Anzahl von Ziffern abhängig von der Länge der Postleitzahl
Ausgehend vom vorherigen Anwendungsfall soll nun abhängig vom "Land" (countryCode) eine variable Anzahl an führenden Ziffern aus der Postleitzahl (zipcode) in das Kennzeichen für die REGION übernommen werden,
Konkret soll aus vierstelligen Postleitzahlen nur die erste Ziffer und aus allen anderen die ersten zwei Zeichen übernommen werden.
Konfiguration:
Der Screenshot zeigt die angepasste Konfiguration für die Postleitzahlkomponente innerhalb der Textverkettungsprojektion für die
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Laufzeitbeispiel:
REGION,AREA,CITY
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AT2,Niederösterreich,Immendorf
CH2,Neuchâtel,Bevaix
CH9,Kanton St. Gallen,St. Gallen
DE27,Niedersachsen,Varrel
DE39,Sachsen-Anhalt,Holzhausen
DE46,Nordrhein-Westfalen,Xanten
DE54,Rheinland-Pfalz,Bruch
DE68,Nordrhein-Westfalen,Mannheim
DE77,Baden-Württemberg,Mühlenbach
DE84,Bayern,Schwindegg
ES30,Murcia,Gibraltar
ES36,Galicia,Vigo
FR54,Grand-Est,Nancy
FR69,Auvergne-Rhône-Alpes,Lyon
GBRG,England,Reading
IEF1,,Knock
IT02,Lazio,Collalto Sabino
IT16,Liguria,Genova
TR35,İzmir,Aliağa
