Die Funktion +/- Working days (Integration-Funktion) ermittelt ausgehend von einem gegebenen Ausgangsdatum ein um eine ganzzahlige Anzahl von Werktagen früher oder später datiertes Zieldatum, das als Ergebnis zurückgegeben wird.

Die Berechnung wendet folgende Prinzipien an:
Sonntage gelten grundsätzlich als arbeitsfrei.
Parameter c definiert global, ob Samstage als arbeitsfrei (
false, Standard) oder als Werktag (true) gelten sollen.Detailliertere Informationen (etwa ein expliziter Feiertagskalender) werden nicht berücksichtigt. Dies leistet allerdings der Kalenderfilter, der im Kontext von Ereignisbehandlungen oder Zuordnungskriterien verfügbar ist.
Ob das Ausgangsdatum (Paramter a) als Werktag gilt oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Berechnung.
Parameter b (Vorzeichen) und Parameter c (Anzahl Werktage) bestimmen den gewünschten Zeitversatz.
Bei einem Zeitversatz von 0 Werktagen wird das Ausgangsdatum direkt als Zieldatum übernommen. Es ist dann ggf. kein Werktag .
Uhrzeitkomponenten im Ausgangsdatum werden direkt auf das Zieldatum übertragen.
Beginnt oder endet die Sommerzeit zwischen Ausgangsdatum und Zieldatum, ergibt sich demnach eine Zeitspanne, deren Dauer kein ganzzahliges Vielfaches von 24 Stunden ist.
Parameter
Parameter | Beschreibung | Beispiel | Hinweis |
|---|---|---|---|
a | Ausgangsdatum (Datumsobjekt) für den zu berechnenden Zeitversatz | Ergebnis des Filters date(a) | |
b | + addiert Werktage zum Ausgangsdatum, - zieht Werktage ab |
| Wenn eine andere Operation als + oder - angegeben wird, so wird der unveränderte Wert von a zurückgegeben. |
c | Anzahl der Werktage für den Zeitversatz ausgehend vom Ausgangsdatum |
| Wird ein Wert kleiner gleich 0 angegeben, so wird der unveränderte Wert von a zurückgegeben. |
d | Mit dem Wert |
| Wird ein anderer Wert als |
Beispiel
Die Zielstruktur eines Profils, das bei Anlage eines neuen Benutzerkontos ausgeführt wird, definiert eine Nachricht für ein Fremdsystem, dem neben dem Erstellungszeitpunkt (create_date) auch ein Termin für einen Alarm (reminder) vorgegeben werden soll.
Der Alarm soll mit einem Versatz von 10 Werktagen nach dem Erstellen des Benutzerkontos datiert sein:
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Laufzeit-Beispiel:
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