Documentation Index

Fetch the complete documentation index at: https://docs.lobster-world.com/llms.txt

Use this file to discover all available pages before exploring further.

Testmodus für Formulare

Prev Next

Der Testmodus für Formulare ermöglicht Tests mit einem Formulardesign direkt im Formulareditor. Sie müssen das Design dafür nicht vorher speichern und veröffentlichen.

Unterschied zum Testszenario

Tests und Testmodus für Formulare haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Testmodus verwenden

Ribbon mit dem Testmodus-Button

Im Ribbon für alle per Formulardesigner erzeugten Konfigurationen (Erfassungsmasken, Portale, Dashboard) zeigt die Unterkategorie Editor (in der Hauptkategorie Allgemein) den Testmodus-Button.

 HINWEIS Nach dem Öffnen einer neuen View mit dem Formulardesigner erscheint der Testmodus-Button im Ribbon solange deaktiviert, bis Sie den Formulareditor-Tab erstmalig auswählen. Im Screenshot oben ist der Testmodus-Button bereits aktiviert.

  • Der Testmodus-Button zeigt das „Play“-Symbol (►) genau dann, wenn der Testmodus inaktiv ist. Das Formular können Sie dann im Formulareditor bearbeiten.

    • Ein Klick auf den Testmodus-Button startet in diesem Fall.

  • Ist der Testmodus aktiv (siehe folgenden Screenshot unten), zeigt der Testmodus-Button das „Stop“-Symbol (■). Das Formular können Sie dann ausschließlich „operativ“ testen, aber nicht mehr bearbeiten.

    • Ein Klick auf den Testmodus-Button stoppt den Testmodus in diesem Fall.

    Ribbon mit aktivem Testmodus, der Button zeigt das Stop-Symbol

 HINWEIS Das Ausführen der Aktion Schließen anfordern für ein im Testmodus betriebenes Formular beendet nur den Testmodus. Die View mit dem Formulardesigner wird dabei nicht geschlossen.

 WICHTIG  Falls ein Formular Ribbon Button (Portal)-Elemente enthält, erscheinen diese beim Betrieb im Testmodus (sofern sichtbar) als zusätzliche Buttons im Ribbon für den Formulardesigner.

Testdaten laden (für Erfassungsmasken)

Für Erfassungsmasken bietet der Testmodus-Button per Rechtsklick ein Kontextmenü an. Darüber lassen sich Daten existierender Entitäten in das Formular laden.

Kontextmenü des Testmodus-Buttons mit Eintrag zum Laden von Testdaten

Initial enthält das Kontextmenü genau einen Eintrag (siehe Screenshot). Er öffnet den folgenden Dialog Testdaten laden:

Dialog Testdaten laden mit Eingabefeld für die ID

TIPP Anstelle von „<Entität>“ erscheint die Lokalisierung für den Namen ($name) des Entitätstyps, auf den sich die Erfassungsmaske bezieht.

  • Geben Sie im Eingabefeld die ID (id) einer existierenden Instanz für den Entitätstyp ein. Per Klick auf den OK-Button startet der Testmodus dann mit den Daten dieser Entität. Voraussetzung ist Lesezugriff auf diese Daten.

  • Existiert die per ID angeforderte Entität nicht oder fehlt der Lesezugriff, startet der Testmodus mit einer neu erzeugten Instanz des Entitätstyps. Das Verhalten entspricht einem direkten Klick auf den Testmodus-Button.

  • Bereits für Tests angeforderte IDs erscheinen beim nächsten Zugriff auf das Kontextmenü zur Auswahl. So lässt sich eine Erfassungsmaske abwechselnd mit unterschiedlichen Testdaten ausführen.
     HINWEIS Das Kontextmenü erscheint nur zum Starten des Testmodus, also wenn dieser gestoppt ist. Zum Wechseln der Entität stoppen Sie den Test und starten ihn über das Kontextmenü neu.

Kontextmenü mit Liste bereits angeforderter Entitäten zur Auswahl

  • Die Liste der bereits angeforderten Entitäten bleibt erhalten, bis die View zum Bearbeiten der Erfassungsmaske geschlossen wird.

  • Wenn ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Designs für Erfassungsmasken für denselben Entitätstyp ausgeführt wird, ohne die Formulardesigner-View zu schließen, dann können diese abwechselnd in unterschiedlichen Formularlayouts getestet werden.

Datenänderungen im Testmodus

 WARNUNG 

Aktionen im Testmodus für Formulare können Entitäten dauerhaft ändern, löschen oder erstellen!

Typischerweise sollen im Testmodus für Formulare die als Testdaten geladenen Entitäten dauerhaft nicht geändert oder gelöscht werden. Auch das dauerhafte Erstellen von Entitäten ist in der Regel nicht das Ziel von Formular-Tests.

Im Testmodus wird das anwendbare Ribbon des „Echtbetriebs“ nicht angezeigt. Dazu gehören Buttons wie Neu, Speichern oder Löschen. Dadurch könnte der Eindruck entstehen, dass Entitäten vor Änderungen im Testmodus geschützt wären.

Der Testmodus schützt die als Testdaten geladenen Entitäten allerdings nicht vollumfänglich vor Schreibzugriffen. Dazu zählen das Erstellen, Ändern und Löschen.

Das getestete Formular kann Ereignisse auslösen. Werden dabei Aktionen wie Änderungen später speichern, Später löschen oder Aktuellen Arbeitsstatus setzen ausgeführt, wirken diese mit dem Abschluss der Transaktion dauerhaft.

Dasselbe gilt für Zugriffe auf Entitäten über eingebettete Formulare oder Automatisierungsfunktionen. Auch im Test ausgelöste Profilaufrufe können dauerhafte Änderungen an Daten bewirken.

Zuordnungskriterien im Testmodus

 ACHTUNG 

Eingeschränkte Berücksichtigung von Zuordnungskriterien im Testmodus für Formulare

Formulare können die Verhaltensweise Zuordnungskriterium zutreffend verwenden. Damit binden sie Fallunterscheidungen im Automatisierungskontext an Zuordnungskriterien.

Im operativen Betrieb eines Formulars ermittelt das System die Rückgabewerte solcher Zuordnungskriterien genau dann, wenn das Formular initial geladen wird oder die Aktion Kontext ungültig machen ausgeführt wird.

Der Testmodus für Formulare bedingt dabei Einschränkungen. Diese sind gegebenenfalls zu berücksichtigen:

  • Die Aktion Kontext ungültig machen wird für das getestete Formular kategorisch nicht ausgeführt. Während des Tests werden Zuordnungskriterien also nie erneut ausgewertet.

  • Wird der Testmodus mit Testdaten gestartet, entfällt die Auswertung von Zuordnungskriterien. Für den Test gelten die zuletzt ermittelten Rückgabewerte. Diese stammen entweder vom Betreten des Formulareditor-Tabs oder vom letzten Start des Testmodus ohne Testdaten.

Aufgrund dieser Einschränkungen werten Zuordnungskriterien, die sich auf Eigenschaften des Eingabewerts beziehen, im Testmodus für Formulare beim Start zugewiesene oder im Test geänderte Daten niemals aus.

Manche Formulare werten solche Zuordnungskriterien aus, zum Beispiel im Kontext der Verhaltensweise Zuordnungskriterium zutreffend. Diese Formulare können im Testmodus für Formulare eine vom operativen Betrieb abweichende Charakteristik zeigen.

Dies betrifft auch zeitlich veränderliche Zuordnungskriterien. Ein Beispiel ist eine Regel bezüglich der aktuellen Systemzeit oder eine Prüfung vorhanden. Im operativen Betrieb würde die Aktion Kontext ungültig machen diese wiederholt auswerten.

 WICHTIG  Zuweisungen von Zuordnungskriterien zu Erfassungsmasken spielen für den Testmodus keine Rolle. Tests sind also auch mit Formularen möglich, für die noch keine Zuweisungen existieren oder deren zugewiesene Kriterien im Kontext der Sitzung nicht anwendbar sind.