Voraussetzungen
Bitte lesen Sie die folgenden Informationen sorgfältig durch, bevor Sie mit dem Update-Vorgang beginnen.
Checkliste vor dem Upgrade
Vorbereitung
Aktualisieren und testen Sie zunächst Ihre Testumgebung, bevor Sie ein Produktivsystem aktualisieren.
Sichern Sie das vollständige Lobster-Installationsverzeichnis.
Sichern Sie die Repository-Datenbank.
Überprüfen Sie die Java-Anforderungen.
Prüfen Sie regelmäßig, ob Aktualisierungen für das Betriebssystem, OpenJDK und die Datenbank (einschließlich des JDBC-Treibers) verfügbar sind.
Aktualisieren Sie alle externen Treiber in
./extlib(diese werden während des Updates nicht verändert).Optional: Sichern Sie die SAP-Bibliotheken aus Ihrer bestehenden Installation, sofern zutreffend (siehe SAP-Bibliotheken).
Durchführung des Updates
Netzwerkanforderung: Das Update-Center stellt eine Verbindung zu
https://api.lobster-world.com/her, um Patches herunterzuladen. Stellen Sie sicher, dass diese Adresse von Ihrem System aus erreichbar ist.Gegebenenfalls muss eine Firewallregel hinzugefügt werden. In Clusterumgebungen (DMZ oder HA) muss jeder Knoten diese Adresse unabhängig erreichen können.
Navigieren Sie zu Administration > Update-Center und laden Sie die aktuelle Version herunter. Jedes System authentifiziert sich mit seiner eigenen Installations-ID. Nach dem Herunterladen wird die Update-Datei automatisch in
./etc/update/patchesgespeichert.Vergewissern Sie sich vor dem Fortfahren, dass die Update-Datei auf allen Knoten in
./etc/update/patchesvorhanden ist (internes System sowie DMZ- und HA-Knoten, sofern zutreffend).Falls ein Knoten den Lobster-API-Server nicht erreichen kann (
https://api.lobster-world.com/), kopieren Sie die Patch-Datei manuell aus./etc/update/patchesoder./backupeines Knotens, der den Download erfolgreich abgeschlossen hat, und legen Sie sie im entsprechenden Verzeichnis auf dem betroffenen Knoten ab.Benennen Sie die heruntergeladene ZIP-Datei mit dem Update nicht um.
Patch-Speicherung & Offline-Installation
Heruntergeladene Patches werden in
./etc/update/patchesgespeichert. Nach der Installation wird zur späteren Verwendung eine Kopie auch in./backupaufbewahrt.Falls ein oder mehrere Knoten in einem Cluster den Lobster-API-Server nicht erreichen können, kopieren Sie die Patch-Datei aus einem dieser Verzeichnisse und installieren Sie sie manuell auf dem betreffenden Knoten.
Starten Sie das System neu (einschließlich Arbeitsknoten & DMZ) – weitere Details zu den verschiedenen Konfigurationen finden Sie unter: Windows / Linux / DMZ / HA.
Überprüfen Sie, ob die Testumgebung wie erwartet funktioniert, bevor Sie Ihr Produktivsystem aktualisieren.
Hinweis
Die Verzeichnisse
./libund./patchwerden während Updates geleert. Falls Sie den Inhalt des Verzeichnisses./patchbehalten möchten, stellen Sie das Verzeichnis nach Abschluss des Updates aus Ihrer Datensicherung wieder her.
SAP-Bibliotheken
Aufgrund von Lizenzbeschränkungen werden SAP-Bibliotheken nicht mehr mit neuen Releases ausgeliefert. Wenn Ihr System die SAP-Konnektivität verwendet, sichern Sie die folgenden Dateien vor jedem Upgrade manuell und stellen Sie sie danach wieder her.
Empfohlene Installationsstruktur (Neuinstallationen/bereinigte Konfigurationen)
Für neuere Systeme oder bei der Neustrukturierung einer bestehenden Installation platzieren Sie SAP JCo in extlib und nicht mehr in lib:
Plattform | Dateien | Empfohlener Speicherort |
|---|---|---|
Linux |
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Windows |
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Neuinstallationen sollten die Struktur is/extlib/sap verwenden. Bestehende Installationen können auf diese Struktur umgestellt werden, müssen jedoch sicherstellen, dass extlib im Klassenpfad enthalten ist und das Betriebssystem die native Bibliothek finden kann (z. B. über PATH / LD_LIBRARY_PATH).
Geschätzte Downtime
Installation: ca. 1–10 Minuten
Ziehen Sie im Zweifel die historischen Start-/Stopp-Zeiten Ihres Systems heran, um die voraussichtliche Ausfallzeit abzuschätzen.
Vergewissern Sie sich, dass die Patch- oder Update-Datei vor Beginn des Updates bereits in
./etc/update/patchesvorhanden ist.Tipp: Erstellen Sie eine leere Datei
./force_stopim Stammverzeichnis der Installation, um die Wartezeit beim Herunterfahren für laufende Jobs zu begrenzen. Wenn./force_stopvorhanden ist, wartet das System nur eine begrenzte Zeit darauf, dass laufende Jobs abgeschlossen werden, bevor es herunterfährt. Jobs, die in diesem Zeitraum nicht abgeschlossen werden, werden als abgestürzte Jobs behandelt. Je nach Konfiguration werden diese entweder automatisch neu gestartet oder in die Logdatei aufgenommen.
Hinweis
Ein aktiver Virenscanner kann sowohl die Installationszeit als auch den anschließenden Systemstart erheblich verlängern.