Ereignisaktion - Kurzfassung
Zweck: Setzt einen Wert in ein Objekt-Feld oder eine Variable.
Tooltip
Verwendung: Der vom rechten Wertauflöser zurückgegebene Wert wird dem vom linken Wertauflöser definierten Ziel (Objekt-Feld oder Variable) zugewiesen.
Parameter: Wertauflöser (links/Ziel), Wertauflöser (rechts/Quelle)
Output: Wertänderung für ein Feld des Bezugsobjekts oder eine Variable
Die Ereignisaktion Setze Wert setzt einen Wert in ein Objekt-Feld oder eine Variable.

Auf beiden Seiten der "Wertzuweisung" kann je ein Wertauflöser für das Ziel und die Quelle der Wertzuweisung konfiguriert werden.
Die Pfeilrichtung des Symbols zwischen den beiden Werten verdeutlicht die Beziehung zwischen Quelle (rechts) und Ziel (links).
►WICHTIG◄
Eine Wertzuweisung findet nur statt, wenn das konfigurierte Ziel eine Wertzuweisung überhaupt verarbeiten kann und sofern der Datentyp zwischen Quelle und Ziel übereinstimmt oder konvertierbar ist. Falls z. B. ein statischer Wert (s. Statische Werte) oder "kein Wert" als Ziel definiert ist, ist die Ereignisaktion in Bezug auf das Ziel wirkungslos. Im Rahmen von Tests ist eventuell eine Fehlermeldung im "Log" nachzulesen (z. B. eine
UnsupportedOperationException), allerdings führen solche Unstimmigkeiten im Fall der Wert setzen-Ereignisaktion in der Regel nicht zu einem Abbruch der Ereignisbehandlung (mit Rollback). Schlägt eine Wertzuweisung fehl, behält das Ziel seinen Wert schlicht unverändert bei.Definiert ein Variable-Wertauflöser in einer Setze Wert-Ereignisaktion die Quelle, kann der Parameter "Typ" (im Variable-Wertauflöser) verwendet werden, um die Daten "typsicher" aus der Variablen zu lesen. Dabei greifen neben einfachen Konvertierungen für simple Werte (z. B. zwischen den Typen
StringundLong) auch spezifische Mechanismen (s. Eingabeobjekt (Typsicher)) zum "Auflösen" komplexer Objekte ausgehend von einfachen Werten (Dynamischer Aufzählungswert vianamealsString-Wert, Entität eines konkreten Typs viaidalsLong-Wert).Definiert ein Variable-Wertauflöser in einer Setze Wert-Ereignisaktion das Ziel, kann der Parameter "Typ" (im Variable-Wertauflöser) verwendet werden, um die aus der Quelle gelesenen Daten "typsicher" ins Ziel zu schreiben. Dabei greifen ausschließlich einfache Konvertierungen für simple Werte (z. B. zwischen den Typen
StringundLong), aber nicht die unter (2) genannten spezifischen Mechanismen.Beim schreibenden oder lesenden Zugriff auf Variablen ist zu beachten, dass diese immer nur eine Referenz auf ein Objekt verkörpern, wenn ihnen nicht ein simpler Wert (z. B. eine Zeichenfolge oder ein Zahlenwert) zugewiesen wird. Setze Wert überträgt, wenn Quelle und Ziel zwei unterschiedliche Variablen sind, also nur die Referenz, sofern der Wert der Quelle ein Objekt und nicht ein simpler Wert ist.
Die folgenden Beispiele sollen die praktische Bedeutung dieser wichtigen Aspekte verdeutlichen.
Beispiel
Als Beispiel wird hier die Verwendung einer Reihe von Setze Wert-Ereignisaktionen erklärt, die insgesamt eine Ereignisbehandlung mit dem folgenden Ziel ergeben soll:
Aufgabenstellung:

Es existieren zwei Firmen (mit den IDs
2101und4101), denen bisher die oben gezeigten "Firmentypen" (s. Firmentyp) zugeordnet sind.Die Firmentypen der Firma "Vortex Inc." (
2101) sollen durch die Ereignisbehandlung auf die bisher nur als "Spediteur" klassifizierten Firma "fast-or-furious Ltd." übertragen werden und zwar zusätzlich zum aktuellen Firmentyp ("Spediteur").
Konfiguration:
►HINWEIS◄ Die folgende Konfiguration ist nicht als Best-Practice-Lösung für die Aufgabenstellung zu verstehen. Sie dient vielmehr dazu wichtige Gesichtspunkte bei der Verwendung von Setze Wert zu illustrieren.
Zuweisen eines simplen Werts an eine Variable (mit einfacher Konvertierung) | |
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Die Quelle der ersten Zuweisung ist ein Wertauflöser der die eindeutige interne ID ( Das Ziel der Zuweisung ist ein Wertauflöser für eine Variable, in dem der Name Der Wert der Variablen |
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►ANMERKUNG◄ Um den | |
Zuweisen einer Referenz auf eine per Long-ID adressierten Entität als Wert einer Variablen | |
Die Quelle dieser Zuweisung ist die zuvor gesetzt Variable Das Ziel der Zuweisung ist eine neue Variable mit dem Namen ►HINWEIS◄ In Tests erscheint als Wert der Variablen trotzdem der jeweils aktuelle Stand des Firmenkontos mit allen zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Details. |
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In der rechts abgebildeten Ausführen mit-Ereignisaktion wird zunächst als Bezugsobjekt das Firmenkonto der Firma "fast-or-furious Ltd." gesetzt, die das Ziel der im Aktionsblock folgenden Zuweisungen ist. Dabei wird dessen interne ID ( Mit dem als Bezugsobjekt definierten Firmenkonto werden anschließend folgende Ereignisaktionen ausgeführt:
Weiter Details hierzu beschreiben die folgenden Abschnitte, die die Konfiguration der beiden Setze Wert-Ereignisaktionen aufgeklappt zeigen. |
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Die Quelle der ersten Zuweisung ist die zuvor gesetzt Variable Das Ziel der Zuweisung definiert ein Objekt-Feld-Wertauflöser, der den Zugriff auf das Feld "Firmentypen" des Bezugsobjekts - der "fast-or-furious Ltd." ermöglicht. Dieses Feld referenziert bisher eine Liste mit genau einem Eintrag, nämlich dem Firmentyp "Spediteur". Diese Referenz ersetzt die Zuweisung durch eine Referenz auf die Liste der "Vortex Inc." mit den Firmentypen"Empfänger" und "Auftraggeber" ersetzt. |
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►WICHTIG◄ Für das Verständnis von Setze Wert ist es wichtig zu verstehen, das sich in diesem Moment die beiden Eingabeobjekte für die beteiligten Firmenkonten per Feld | |
Die letzte Zuweisung soll nun den Eintrag des Firmentyps "Spediteur" für das Firmenkonto der "fast-or-furious Ltd." wiederherstellen, damit dieser nicht verloren geht, wenn das Firmenkonto mit der neuerdings referenzierten Liste gespeichert wird. Die Quelle für den Eintrag verwendet eine Verkettung der statischen Zeichenfolge Als Ziel dient hier ein Listenwert-Wertauflöser, der mit dem Modus "Hinzufügen (am Ende)" das Ergänzen eines Elements in der oberhalb per Wertauflöser definierten Liste ermöglicht. Der Liste, auf die das Feld "Firmentypen" ( |
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