
Die Funktion Import (Integration-Funktion) führt einen Import auf der Basis der als Parameter a übergebenen XML-Struktur aus.
Auch wenn sich der Hinweis für den Parameter a ausdrücklich auf den Batch-Import bezieht, kann stattdessen auch eine Single-Import-Struktur verwendet werden, sofern deren Funktionsumfang den gewünschten Import abdeckt.
Sofern es sich um einen Batch-Import handelt, der für das Attribut responsive den Wert true verwendet, liefert dieser als Antwort eine Liste der vom Import betroffenen Entitäten (s. Hinweis für Parameter b in Tabelle).
Der optionale Parameter b kann dann verwendet werden, um diese Liste als DOM-Objekt mit dem angegebenen Namen zu speichern. Als Rückgabewert der Funktion erscheint die Anzahl der betroffenen Entitäten.
Wird der Parameter b nicht verwendet, erscheint diese Liste (im XML-Format) als Rückgabewert der Funktion.
Anderenfalls (Batch-Import ohne gesetztes responsive-Attribut oder Single-Import) erscheint als Rückgabewert die Anzahl der vom Import betroffenen Entitäten.
Der Anmeldekontext für den Import wird durch das Integration Login-Objekt definiert, das der Parameter c als XML-Struktur (Textwert oder Dateipfad zu einer Textdatei) definiert.
Über den Parameter d kann der Funktionsaufruf als Testlauf qualifiziert werden, sodass der definierte Import nicht ausgeführt wird.
Der Rückgabewert der Funktion lautet dann grundsätzlich
-1.
ACHTUNG
Per Standard löst die Funktion Import (Integration-Funktion) bereits bei einem "Mapping Test" den definierten Import aus (s. Hinweis für Parameter d in Tabelle).
Parameter
Parameter | Beschreibung | Beispiel | Hinweis |
|---|---|---|---|
a | XML-Struktur für einen Import | BatchImport
| Prinzipiell kann ein geeignetes XML direkt als Text zugewiesen werden. Typischerweise wird ein Rückgabewert der Intergration-Funktion Ein "Import-Knoten" kann ausgehend von Orchestration-Vorlagen konfiguriert und danach z. B. per Mapping an Quelldaten angebunden werden. Dann wird zur Laufzeit des Profils dynamisch eine lauffähige XML-Struktur inklusive der erforderlichen Namespace-Deklarationen (im Beispiel links weggelassen) erzeugt. |
b | Name für ein DOM-Objekt, in dem die Ergebnisliste von einem "responsiven" Batch-Import gespeichert werden soll |
| Rückgabewert für das Beispiel zu Parameter a |
c | XML-Struktur für ein Integration Login | | Prinzipiell kann ein geeignetes XML direkt als Text zugewiesen werden. Stattdessen kann auch der Wert einer Variablen zugeordnet werden, der zur Laufzeit per Funktion Create Login Request (Integration-Funktion) befüllt wird. |
d | deklariert per Wert |
| Die Zuweisung der vom System automatisch verwalteten Variablen |
Beispiel
Im Zuge eines Profilaufrufs sollen ein Batch-Import unterschiedliche Aktionen (Erstellen, Ändern, Löschen) für Entitäten eines unten neutral als Object bezeichneten Typs ausführen.

Der auszuführende Batch-Import wird zu diesem Zweck zunächst im Knoten "importDefinition" (inkl. Mapping) definiert. Für diesen Knoten ist die Eigenschaft "Gilt nur für SQL" auf "Ja" gesetzt, da sein Inhalt nicht in der Zieldatei erscheinen soll.
Die Strukturen für die Unterknoten "BatchImport" und das in dessen
batch-Knoten platzierte "Object" (z. B. einebase:User-Struktur für Benutzer) wurden ausgehend von Orchestration-Vorlagen erstellt und soweit erforderlich per Mapping an Quelldaten angebunden.Der Berechnungsknoten "createLoginRequest" speichert über die Funktion Create Login Request (Integration-Funktion) erzeugte Anmeldedaten für den Import in einer zu diesem Zweck deklarierten Variablen "var__LOGIN_REQUEST".
Der Knoten "executeImport" definiert im Berechnungsfeld "resultsCount" die eigentliche Ausführung des Imports über die Funktion Import (Integration-Funktion) und ordnet über das Feld "results" deren Rückgabewert (XML-Liste) als einzigen Inhalt für die Zieldatei zu:
| Das Berechnungsfeld "resultsCount" verwendet zunächst die Funktion Dabei wird der Parameter b, über den der xml-Header unterdrückt werden kann, nicht verwendet. Das XML enthält den Header also. |
| Beim anschließenden Aufruf von Import (Integration-Funktion) wird das Batch-Import-XML als Ergebnis im Paramter a eingebunden. Der Parameter b definiert, dass die Antwort des Imports als DOM-Objekt mit dem Namen "importResponse" gespeichert werden soll. Per Parameter c werden die Anmeldedaten aus der Variablen "var__LOGIN_REQUEST" abgerufen. Der Parameter d bezieht sich auf die vom System bereitgestellte Variable |
| Der Knoten "results" soll schließlich den im DOM-Objekt "importResponse" gespeicherten Rückgabewert als formatierten Text ausgeben. Dies ermöglicht die allgemeine Intergration-Funktion |
►ANMERKUNG◄ Dasselbe Ergebnis könnte im Beispiel einfacher erzielt werden, wenn auf den Knoten "results" sowie den Parameter b beim Aufruf von Import (Integration-Funktion) verzichtet wird. Dann wird kein DOM-Objekt erzeugt und als Rückgabewert steht die XML-Antwort aus dem Batch-Import direkt als Text zur Verfügung. Allerdings entfällt dann auch die Möglichkeit auf den Rückgabewert als DOM-Objekt zuzugreifen, um die enthaltenen Daten auszuwerten oder anderweitig aufzubereiten.


